Was sind Haare?

Haare sind Anhangsgebilde der Haut und bestehen aus verhornten Zellschichten der Haut und hauptsächlich aus den Elementen Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenstoff und Schwefel. Das menschliche Haar besteht aus der Haarwurzel, der Haarzwiebel und dem Haarschaft. Der Haarschaft ist derjenige Teil, der aus der Haut herausragt. Die Haarwurzel ist in der Haut verankert. Sie endet mit einer knollenartigen Verdickung, der Haarzwiebel. Daran angeschlossen ist eine Talgdrüse, die das Haar einfettet. Zusätzlich wird jedes einzelne Haar von dem Haaraufrichtemuskel umgeben und von Nervenfasern umsponnen. Die Nervenfasern sind sehr sensibel - sie registrieren auch kleinste Berührungen.

Jedes einzelne Haar besteht aus der Markschicht (Medulla), der Faserschicht (Cortex) und der Schuppenschicht (Cuticula). Betrachtet man das Haar im Querschnitt, so findet man in der Mitte die Markschicht. Sie wird von der Faserschicht ummantelt. Die Faserschicht ist sozusagen der Hauptbestandteil des Haares und besteht aus verhornten Faserzellen. Je nach Aufbau bestimmt sie die Elastizität, Festigkeit und Farbe des Haares.