Kopfschuppen

Normalerweise erneuern sich Hautzellen alle 28 Tage. Bei der Schuppenbildung ist die Abstossung der Hautzellen beschleunigt und werden als Zellklumpen abgestoßen.

Etwa 15 % der Erwachsenen neigen zu Kopfschuppen, bei denen keine ernsthafte Erkrankung der Kopfhaut vorliegt.

Häufigster Auslöser von Kopfschuppen ist die falsche Haarpflege. Übermäßiges Haarewaschen mit aggressiven Shampoos und zu heißes Föhnen entziehen der Kopfhaut Fett, das der Körper nicht schnell genug nachproduzieren kann. Eine gezielte Beratung durch den Friseur und eine qualitativ hochwertige Pflegeserie mildert die Schuppenplage meist schon nach wenigen Tagen.

Schuppen können aber auch ernstere Ursachen haben. Hauterkrankungen wie z. B. Schuppenflechte, Neurodermitis, Seborrhoisches Ekzem, Bakterien- oder Pilzbefall der Kopfhaut sollten unbedingt von einem Hautarzt behandelt werden.

Zu weiteren Ursachen zählen Stress, erbliche Veranlagung, Durchblutungsstörungen der Haut, Störungen der Talgproduktion, Magen-Darm-Störungen und hormonell bedingte Veränderungen.

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